Bürgerinitiativen sind in Homberg schwer in Mode. Jetzt fängt die erste Partei an, sich eine eigene Initiative zu basteln.
Mehrere CDU-Mitglieder, die im vorigen Jahr z.T. noch als U-Boote fungiert haben, um die Arbeit einer wirklich überparteilichen Bürgerinitiative für die Erhaltung der Gemeindezentren zu torpedieren, basteln sich jetzt eine "Initiativgruppe". Dieses leicht durchschaubare parteitaktische Manöver scheut nicht einmal davor zurück eine Formulierung im eigenen Namen zu benutzen, die auf der letzten Bürgerversammlung vom AWO-Vorsitzenden Erich Lomoth (SPD) vorgetragen wurde: "Begegnungsstätte für Jung und Alt". Aber sonst ist alles bei der Homberger CDU-Vorsitzenden Claudia Luderich abgekupfert, und zwar in peinlicher Wortwörtlichkeit. Erschreckend ärmlich ist die Sache auch deshalb, weil damit erklärt wird, dass man zur Gründung eines längst überfälligen überparteilichen Bürgervereins oder auch nur eines Fördervereins für die Gemeindezentren nicht Mumm und Geist besitzt.Wer sich aber ohne öffentliche Ankündigung und Einladung zur Gründungsversammlung als offen und für alle Bürger handelnd bezeichnet, der gibt sich mit seinem durchschaubaren Manöver leicht der Lächerlichkeit preis.








